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Start Allgemein eRUF: Elektro-Porsche mit 204 PS

eRUF: Elektro-Porsche mit 204 PS

RUF Automobile, weltweit anerkannte Manufaktur für Hochleistungsautomobile und Hersteller der CTR – Serie, stellt jetzt den passend zum derzeitigen Öko-Trend ersten Elektro-Porsche vor.

10.10.08 20:42

 

 

Die grundlegende Idee, die zum Konzept des "eRuf" führte, wurde durch Alois Ruf in Form einer neuen Vision vom einfachen Energie-Transfer-Konzept initiiert: Seine Wasserkraftwerke, mit denen er jährlich 35 Millionen kWh an elektrischer Energie in das Deutsche Energienetz einspeist, könnten auch moderne Autos mehr oder weniger direkt antreiben, so fand der Autohersteller aus dem bayrischen Ort Pfaffenhausen. Die Jahres-Energiemenge seiner Kraftwerke von 35 Millionen kWh entspricht etwa derjenigen Energie-Menge die notwendig wäre, um ein einziges Auto wie den im Folgenden besprochenen Prototyp des eRuf 3500 mal um den Globus fahren zu lassen – oder eben 3500 solcher Fahrzeuge jeweils einmal.

 

Die Idee schien für Alois Ruf über die Maßen reizvoll, sein Auto direkt am Kraftwerk anzuschließen und dann praktisch mit der energetisch umgesetzten Wasserkraft davonzufahren. Das Ganze funktioniert im öffentlichen Netz nach den Verträgen der Energielieferanten für Tag- oder Nachtstrom für umgerechnet 2,50 bis 5 Euro pro 100 Kilometer.

 

Aber zunächst musste ein passendes Fahrzeug erst noch geschaffen werden, möglichst ein Modell, das zur Ruf-Palette passt. Stilistisch ist das kein großes Problem, denn die typische Ruf-Karosserieform ist seit Jahrzehnten weitgehend die gleiche geblieben: Die Ruf-Palette mit bärenstarken Motoren, "baut jeweils auf dem besten Serienauto der Welt auf". Der eRuf-Konzept Modell A ist der erste Prototyp, der die technische Entwicklung weg vom reinen Verbrennungsmotor leitet. Vielmehr kommt hier erstmals ein Elektromotor zum Einsatz, der in seinen Leistungsdaten entfernt in die Ruf Palette hineinpasst. Rein optisch wirkt der Drehstrommotor mit Permanent-Magneten recht unscheinbar: Ein trommel-förmiges Gebilde von 40,5 cm Durchmesser und gerade einmal 24,1 Zentimetern Tiefe sitzt tief unten im Motorraum direkt hinter dem Hinterachs-Differential. Dieses Aggregat stellt gleichzeitig eines der wenigen zum Antrieb gehörenden Bauteile dar, die in gleicher Funktion und etwa an gleicher Stelle operieren wie dies bei einem Ruf der Fall ist.

 

Von den Leistungsdaten her dagegen wird der Drehstrom-Elektromotor mit seinen 91 Kilogramm Gewicht von einem flotten Benzinmotor nicht in den Schatten gestellt. Sein maximales Drehmoment von 650 Newtonmetern liegt bereits im Stand an – und zwar wortwörtlich: bei Null Umdrehungen pro Minute. Diese Gewalt reißt beim Beschleunigen so eindrucksvoll an den Antriebswellen, dass man sich auf Anhieb an die Turbo-Versionen des Hauses erinnert fühlt. Der eRuf Modell A beschleunigt vom Stand weg so eindrucksvoll, dass das Entwicklungsziel – von 0 auf 100 km/h in weniger als 7,0 Sekunden – nach kurzer Erprobungszeit erreicht wurde.
Die Reichweite liegt beim Prototyp Modell A auf dem beachtlichen Niveau von 250 bis 320 Kilometern, je nach Fahrleistung. Das Leistungs-Maximum des Elektromotors liegt bei 204 PS (150 kW), wenn man auf die Leistungsdaten eines Benziners übersetzt. Doch im direkten Zusammenhang mit Volt und Ampère sind 150 Kilowatt Höchstleistung schlicht und einfach die gebräuchliche Größe. Die RUF Automobile GmbH plant im Jahre 2009 den ersten "eRUF" an seinen Kunden auszuliefern.

 

(Quelle: auto-tuning-news.de)

 
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